Auszeichnung mit der Comenius – Medaille für „Flexible Learning im Einzelhandel“

Am 24.Juni 2011 wurden in Berlin die wohl bedeutendsten deutschen und europäischen Auszeichnungen für exemplarische IKT-basierte Bildungsmedien sowie didaktische Multimediaprodukte vergeben. Mit den Comenius-EduMedia-Auszeichnungen fördert die Gesellschaft für Pädagogik und Information (GPI) pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch besonders wertvolle didaktische Multimediaprodukte. Die Comenius-Auszeichnungen gehören zu den etabliertesten Preisen für DVDs, CD-ROMs, Internetportale u.a. IKT-basierte Bildungsmedien. Im Vordergrund stehen die pädagogisch-inhaltlichen und didaktisch-methodischen Aspekte. Die Entscheidungen trifft eine international besetzte Fachjury mit Medienexperten aus 10 europäischen Ländern.

Das Projekt „Flexible Learning in der beruflichen Aus- und Weiterbildung für den Einzelhandel“ erhielt sowohl das "Comenius-Siegel" als auch die besonders begehrte "Comenius-Medaille". Von 159 Preisträgern wurden lediglich 26 mit der Comenius-EduMedia-Medaille für herausragende exemplarische Multimediaprodukte ausgezeichnet.

Die Juryentscheidungen werden nach wissenschaftlicher Beurteilung in einem herstellerneutralen Bewertungsverfahren auf der Grundlage der Qualitätskriterien des Instituts für Bildung und Medien der GPI gefällt.
Ziel des Projektes „Flexible Learning im Handel“ war es, flexibles Lernen im Handel zu fördern und flexible didaktische Ansätze in die Aus- und Weiterbildung zu implementieren. Koordinator des Verbundprojektes mit insgesamt 13 Partnern wie beispielsweise der METRO GROUP, den Sozialpartnern, Universitäten und Bildungseinrichtungen war die Zentralstelle für Berufsbildung im Handel e.V. (zbb).

Ausgangspunkt der Projektarbeit war die Analyse des Einsatzes moderner Medien in der Aus- und Weiterbildung im Handel. Flexibles Lernen wird als ganzheitlicher Ansatz in der beruflichen Bildung verstanden, der alle Komponenten des Lernprozesses umfasst. So wurden beispielsweise flexibel einsetzbare eLearning-Module von der Berufsvorbereitung bis zum Bachelor entwickelt. Im Mittelpunkt stehen betriebliche Handlungssituationen, die interaktiv gelöst werden müssen, um Handlungskompetenz zu erlangen. Fachwissen wird dabei vorausgesetzt oder im Learning by doing Verfahren vermittelt. Da die Wirksamkeit dieses Ansatzes maßgeblich vom Bildungspersonal abhängt, wurde im Projektrahmen ein auf diese Zielgruppe zugeschnittenes Qualifizierungskonzept entwickelt und erprobt.

Dieses Vorhaben wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Das Projekt "Flexible Learning im Handel II" wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Termine

11.11.2016 Hannover, Digitaliserung in der Berufsbildung -Präsentation

18.10.2016 BHB AK Personalentwickler, Köln - Präsentation

 

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